Wir, Initiatoren des Limburger Ostermarsches, verurteilen den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung – niemals!
Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Die russischen Bombardierungen müssen sofort gestoppt werden.

Wir stimmen Pax Christi zu, dass gerade deshalb die EU und die NATO jetzt an deeskalierenden, zivilen Maßnahmen festhalten müssen. Die Wirkung von Sanktionen muss unter dem Aspekt des Schutzes der Bevölkerung abgeschätzt und so gestaltet werden, dass sie zur Deeskalation der Situation beitragen können.
Es darf keine zusätzliche Gefährdung des Weltfriedens durch eine Beteiligung weiterer auswärtiger Mächte an den militärischen Auseinandersetzungen geben.
Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit.
Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen. Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt.
Wir rufen auf zu Mahnwachen in Limburg am
- kommenden Samstag und den
- darauf folgenden Samstagen jeweils von
- 11:00 bis 13:00 Uhr
auf dem Limburger Europaplatz.
Marita Salm
Manfred Backhaus



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.