Am 1. September 1939 hat die Deutsche Wehrmacht mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Zuvor hatten die faschistischen Verbündeten Deutschland, Japan und Italien in Äthiopien, Österreich, China, Spanien und anderswo ihre Bereitschaft zu Krieg und Terror unter Beweis gestellt. Im Münchner Abkommen wurde der deutsche Raubzug gegen die Tschechoslowakische Republik von den wichtigsten europäischen Mächten anerkannt und besiegelt.
Der erste September ist seit langem als Antikriegstag Anlaß, für ein kollektives, multilaterales System gegenseitiger Sicherheitsgarantien, für Frieden und Abrüstung einzutreten.
Auch in diesem Jahr planen wir, in Limburg gemeinsam mit vielen anderen an die Lehren der Vergangenheit zu erinnern.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.