Fasia Jansen litt unter rassistischer Verfolgung durch den deutschen Faschismus. In der Bundesrepublik wurde sie politische Liedermacherin und ist unvergessen bei allen, die sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in den Bewegungen für Frauenrechte, gegen Aufrüstung, Krieg und Faschismus engagiert haben.
„Ganz alleine Schwarz“ – mehr über Fasia Jansen in der taz.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.