
(K)ein Tor nach Europa ?
Reisebericht zu den Inseln der Migration in Süditalien mit Anna und Kerstin Meinhard
Am Dienstag, 16.09.2025 laden wir euch ein zu:
„Solidarität an Europas Grenze – Eindrücke aus Sizilien und Lampedusa“
Eine Reisegruppe aus Kirche & Zivilgesellschaft war 2024 in Sizilien und Lampedusa unterwegs – dort, wo die europäische Asylkrise besonders sichtbar wird. Sie berichten von Begegnungen mit Menschen auf der Flucht, lokalen Initiativen und Städten wie Palermo, die als „Solidarity City“ neue Wege gehen.
Gerade jetzt – angesichts Abschottung, rechter Hetze & globaler Krisen – wollen wir diskutieren, wie echte Solidarität aussehen kann.
Für Solidarität & Menschenwürdige Asylpolitik!
am 16.09.2025 um 19:00 Uhr in der Kath. Kirche St, Hildegard in Limburg
Die Veranstaltung wird von vielen Gruppen und Organisationen getragen:
- Caritas für den Bezirk Limburg e. V.
- Courage gegen Rechts
- Heilige Katharina Kasper Limburger Land
- Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB)
- Limburger Bündnis für Demokratie
- Limburger Mahnwacheninitiative für den Frieden
- OMAS Gegen RECHTS Hadamar Limburger Land
- Ostermarschkreis Limburg
- Pax Christi -Regionalverband Limburg Mainz
- Solid Linksjugend
- Wir sind Mehr e.V.
Ganz besonders freuen wir uns, dass die Musiker Matthias Krey und Tobias Biedert von 4ZKB den Vortragsabend mit einem kleinen Konzert ergänzen und beschließen werden!
„Kein Mensch ist illegal“ lautet eines ihrer ausdrucksstarken Lieder und reiht sich damit ein in die inhaltlichen Beschreibungen der Begegnungen und Erfahrungen von Anna und Kerstin Meinhard auf ihrer Reise in Sizilien und Lampedusa.



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.