1937 weihten die Nazis in Limburg den „Klotz“ ein und riefen zu neuen Opfern auf; die Toten des Ersten Weltkrieges seien nicht umsonst gewesen. Es folgte der Zweite.
2014 prügelten betrunkene Nazis den aus Ruanda stammenden Mitbürger Charles Werabe in der Limburger Brückengasse zu Tode. Nach Hali Yozgat das zweite Mordopfer rechter Gewalt in Hessen, weitere sollten folgen.
Doppelter Anlaß für Courage, im Oktober-Flyer daran zu erinnern und zur Teilnahme am gemeinsamen Gedenken für Charles Werabe am 23.10.2024 in Limburg aufzurufen. Die Einladung des Aufruferkreises lag dem Flyer by.
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Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.