Demonstration und Kundgebung
8. Oktober 2022 zwischen 12:45 Uhr und 14:00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz in Limburg.

„Hände hoch für bezahlbaren Wohnraum“
Bundesweiter Mietenstopp-Aktionstag am 08. Oktober
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde,
zunehmend viele Menschen können sich die auch im Landkreis-Limburg steigenden Mieten nicht mehr leisten. In Bedrängnis kommen nicht nur Arbeitslose und Geringverdienende. Auch Menschen mit mittleren Einkommen und vor allem Familien finden keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Nun drohen mit der Energiepreisexplosion weitere immense Belastungen.
Die Kampagne Mietenstopp will im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages am Samstag, den 8. Oktober auf diese bundesweit zu beobachtende Entwicklung aufmerksam machen. Unter dem Motto „Hände hoch für bezahlbaren Wohnraum“ sind in über 50 Städten in ganz Deutschland Aktionen geplant.
In Limburg beteiligt sich der DGB Kreisverband Limburg-Weilburg an der Kampagne.
Zwischen 12:45 Uhr und 14:00 Uhr werden wir am 8. Oktober 2022 im Rahmen einer Demonstration und Kundgebung auf unsere Forderungen aufmerksam machen. Treffpunkt ist der Bahnhofsvorplatz in Limburg.
Kommt vorbei! Wir freuen uns über Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Viktoria Spiegelberg-Kamens Sascha Schmidt



Per Handy bin ich zufällig auf sie gestoßen: Ihr Name ist Susana Rivera, und mit bewundernswerter Offenheit schildert sie, dass sie nicht wisse, was sie machen solle, wenn wegen Treibstoffmangels die Kitas geschlossen würden. Es ist ein kurzes Video, veröffentlicht vom UNICEF-Büro in Kuba, und sie ist die Hauptdarstellerin: 22 Jahre alt und Mutter einer einjährigen Tochter. Sie arbeitet als Grundschullehrerin und bringt anderen Kindern Lesen und Schreiben bei, ist dabei aber auf Kinderbetreuungseinrichtungen angewiesen – öffentliche Einrichtungen, die von der Revolution zur Unterstützung berufstätiger Mütter geschaffen wurden. Ihre Worte, auf Instagram eingebettet zwischen scherzhaften Reels und gelegentlichen regierungsfeindlichen Pamphleten, erschüttern mich.